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Und ein Ende dieser Preisspirale ist nicht
abzusehen. Wer seine Energie solar erzeugt, den kümmert dies wenig:
Die Sonne scheint täglich umsonst. Industrie, Planer und Verbraucher
haben diesen Vorteil längst erkannt. 4300 Gigawattstunden Strom
wurden im Jahr 2008 in Deutschland durch Photovoltaikanlagen
produziert – so viel, wie nie zuvor.
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Fassaden-Dämmsysteme gibt es viele, sie
sind meist aus einer Vielzahl verschiedener künstlicher Schichten
aufgebaut. Seit Anfang des Jahres ist erstmals ein Dämmsystem auf
dem Markt, das aus nur einer einzigen Schicht besteht. Die
Wärmedämmfassade von Schlagmann Poroton ist eine massive Ziegelwand,
gefüllt mit dem aus der Natur kommenden Dämmstoff Perlit. Sie ist
somit durch und durch natürlich und dazu außerordentlich robust.
Damit bleibt ein Ziegelhaus ein Ziegelhaus, auch noch nach einer
energetischen Sanierung der Außenwand. Aufgrund seiner hohen
Wasserdampfdiffusionsoffenheit eignet sich das System zudem
hervorragend zur Innendämmung.
Die energetische Sanierung von Gebäuden bleibt
weiterhin zentrales Thema von Hausbesitzern. Allein in Deutschland
verbrauchen private und öffentliche Gebäude für Heizung und
Warmwasser 40 Prozent der gesamten Endenergie und verursachen damit
20 Prozent der CO2-Emissionen hierzulande. Rund drei Viertel des
Gebäudebestandes, der vor 1979 errichtet wurde, befindet sich in
einem schlechten energetischen Zustand. Allein mit einer Dämmung der
Außenwände kann man bis zu 20 Prozent an Heizenergie und damit auch
an CO2 einsparen. Problematisch dabei ist jedoch nur, dass bei der
Produktion der meisten Wärmedämmverbundsysteme große Mengen an CO2
freigesetzt werden. Schlagmann Poroton brachte zu Jahresbeginn eine
Wärmedämmfassade auf den Markt, deren Produktion einen vergleichbar
geringen CO2-Ausstoß aufweist. Sie ist die erste Wärmedämmfassade
aus massivem Ziegel. Mit der Poroton®-W(ärme)D(ämm)F(assade) kann
jedes Haus nachträglich und zugleich ökologisch korrekt gedämmt
werden. Auch in Sachen Nachhaltigkeit punktet die massive
Dämmfassade. Sie ist aufgrund ihrer robusten Schale langlebig und,
falls dennoch einmal ein Rückbau nötig ist, umweltschonend zu
entsorgen.
Erste massive Wärmedämmfassade aus Ziegel
Poroton-WDF ist faktisch gesehen ein zweischaliges Mauerwerk mit
Putzschicht (nach DIN 1053-1:1996-11 Abschnitt 8.4.3). Die
Vorsatzschale besteht aus hochwärmedämmenden Planziegeln, die im
Dünnbettmörtelverfahren vor der bestehenden Wand aufgemauert werden.
Das Kernstück der Ziegel ist eine wärmespeichernde Füllung aus
mineralischem Perlit (natürliches Vulkangestein). Dank der
Kombination aus Ziegel und Perlit verfügt die Poroton®-WDF über
einen niedrigen Wärmeleitwert von 0,065 W/mK. Aufgrund dieser hohen
Dämmleistung können Bestandswände unterschiedlicher Baujahre auf
Neubauniveau angehoben werden. Im Idealfall kann daraus sogar eine
Verbesserung der Wärmedämmeigenschaften um das fünffache erfolgen.
Somit ist ein Unterschreiten der von der EnEV 2009 geforderten Werte
einer sanierten Wand in jedem Fall erreichbar.
Großes Plus: dicke Schale!
Spechte können bis zu faustgroße Löcher in Fassaden hacken, die
sich hohl anhören, um sich einen Nist- oder Schlafplatz zu bauen.
Löcher und Beschädigungen können aber auch durch unsachgemäße
Behandlung, wie beispielsweise das Anlehnen von Fahrrädern, oder
durch Vandalismus entstehen. Eine Sanierung ist in allen Fällen
schwierig und teuer. Nicht passieren kann dies mit der
Wärmedämmfassade Poroton-WDF, denn die massive äußere Ziegelschale
ist robuste 15 Millimeter stark.
Viele mit WDVS gedämmte Fassaden werden mit der Zeit unansehnlich,
meist weil sich Algen an deren Oberfläche ansiedeln. Verhindert
werden kann dies durch den Einsatz von Bioziden oder, wie im Falle
der Poroton-Wärmedämmfassade, durch eine niedrige Tauwasserbelastung
der Fassadenoberfläche. Das heißt, aufgrund der hohen
Wärmespeicherfähigkeit von Außenschale und Putz kann sich an der
Oberfläche der Wand kein Tauwasser bilden.
Einen unschätzbaren Wert hat die dicke Schale auch im Brandfall,
hier schützt sie um einiges länger als ihre Produktkollegen. Ziegel
sind bekanntermaßen feuerbeständig und halten höchsten
Brandschutzanforderungen stand.
Angenehmes Wohnklima statt
Thermoskanneneffekt
Viele Hauseigentümer schrecken bisher wegen des so genannten
„Thermoskanneneffekts“ noch vor einer Fassadensanierung ihrer
Ziegelhäuser zurück. Sie haben die Befürchtung, mit einem
künstlichen Wärmedämmverbundsystem die ökologischen und
wertbeständigen Eigenschaften ihres massiven Ziegelhauses aufgeben
zu müssen. Mit der neuen Wärmedämmfassade Poroton®-WDF aber bleibt
ein Ziegelhaus ein Ziegelhaus. Ein gut gedämmtes Haus hält
einerseits im Winter die Heizwärme im Haus und schützt andererseits
im Sommer vor der Hitze draußen. Das kapillare System des Ziegels
(entsteht durch kleinste Poren im Stein) sorgt für einen Ausgleich
von Feuchtigkeitsschwankungen im Haus und liefert damit ein
angenehmes Wohnklima rund ums Jahr. Heizkosten werden niedrig
gehalten, eine Klimaanlage ist in einem Ziegelhaus nicht nötig.
Nicht zu vergessen sind die ebenso hervorragenden schalldämmenden
Eigenschaften eines Ziegelhauses, sowohl der Lärm von draußen als
auch Geräusche innerhalb des Hauses werden auf ein erträgliches Maß
reduziert.
Außen- oder Innendämmung – je nach Situation
Bei aufwändigen Fassaden, Denkmälern oder Grenzbebauungen kann
eine Außendämmung nicht angebracht werden. Hier bietet sich eine
Dämmung von Innen an. Wichtig dabei ist, dass das Dämmmaterial einen
geringen Wasserdampfdiffusionswiderstand aufweist. Poroton®-WDF
besitzt mit μ=5 einen sehr geringen Wert und ist damit hervorragend
zur Innendämmung geeignet. Ein Vorteil von Innendämmungen ist, dass
sie einfach und zeitlich ungebunden ausgeführt werden können.
Ein Wort zum Baustoff
Ziegel mit integrierter Perlit-Dämmung von Schlagmann Poroton
überzeugen Bauherren nicht erst seit kurzem. Das Baustoffunternehmen
leistete im Jahr 2000 wahre Pionierarbeit, als es Ziegel mit einem
Dämmkern versah. Der Grund dafür war, dass beim Bauen mit
herkömmlichen Ziegeln die erforderlichen Wärmeschutzwerte, die z.B.
eine bereits damalige EnEV fordert, nur mehr schwer zu erreichen
waren. Die Kammern der massiven Ziegel werden werkseitig mit einer
Perlitfüllung (= natürliches mineralisches Vulkangestein)
ausgestattet. Rohperlit wird gemahlen und erhitzt, dabei dehnt es
sich wie Popcorn auf das 10- bis 20-fache seiner Größe aus. Ziegel
und Perlitfüllung kommen zu 100% aus der Natur, sind frei von
Schadstoffen und Ausgasungen sowie resistent gegen Ungezieferbefall
oder Fäulnis. Schimmelbildung im Wohnraum ist aufgrund der
dampfdiffusionsoffenen Konstruktion schier nicht möglich. Das
Institut für Baubiologie verlieh dafür das Umweltsiegel „sehr
empfehlenswert“.
Die Wärmedämmfassade Poroton®-WDF ist aufgrund
ihrer Stabilität im Vergleich zu anderen Systemen eine
außerordentlich langlebige Methode zur Sanierung von Fassaden. Sie
zeichnet sich unter Berücksichtigung von Anschaffungskosten,
Beständigkeit und Dauerhaftigkeit durch eine hohe Wirtschaftlichkeit
aus.
Produktinformation:
Länge: 280 mm
Breite: 180 mm
Höhe: 249 mm
Gewicht/Ziegel: ca. 5,5 kg
Gewicht System: 100 kg/m2
Preis/Ziegel: 45 EUR/m2 inkl. Dünnbettmörtel
Erhältlich über den Baustoffhandel.
Ausführung durch den zertifizierten Bauunternehmer.
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INFOBOX
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Weitere Informationen unter
SCHLAGMANN Baustoffwerke GmbH & Co. KG
Geschäftsführung . Lanhofen
84367 Zeilarn
Tel. 08572 17-126
Fax 17-159
E-Mail:
info@schlagmann.de
www.schlagmann.de |
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