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REIHE GRUNDWISSEN IM BAURECHT

BAURECHT

DER ARCHITEKTENVERTRAG


Den Architektenvertrag vorteilhaft abschließen

Das Grundstück ist gekauft, die Entscheidung ist gefallen: Das Traumhaus für die Familie soll individuell von einem Architekten entworfen werden. Nachdem der Bauherr den passenden Architekten gefunden hat, gilt es, die Geschäftsbeziehung durch einen Architektenvertrag richtig abzusichern.

Der Architektenvertrag regelt nicht nur den Wert der Architektenleistung - ca. 30.000 Euro bei Baukosten von 200.000 Euro - sondern auch mögliche Haftungsfälle, die einen viel höheren Wert haben können. Deshalb rät die Deutsche Bank Bauspar AG, besonders die folgenden Punkte beim Abschluß eines Architektenvertrages zu beachten:

1. Vereinbarungen mit dem Architekten immer schriftlich treffen
Der Bauherr sollte unbedingt einen schriftlichen Architektenvertrag vor Beginn der Architektenleistung abschließen, gerade auch mit befreundeten Architekten. Nur so läßt sich im Streitfall nachvollziehen, was wirklich vereinbart war.

2. Die Architektenleistungen stufenweise vergeben
Die Leistungen eines Architekten werden üblicherweise in neun Stufen unterteilt, z.B. in die Stufen "Entwurfsplanung" oder "Objektüberwachung". Eine stufenweise Vergabe der Architektenleistung hat für den Bauherren den Vorteil, daß er schnell und ohne besondere Kosten den Architekten wechseln kann, wenn er von dessen Leistungen enttäuscht ist. Um diesen Vorteil zu nutzen, muß der Bauherr ausdrücklich eine stufenweise Vergabe der Architektenleistungen im Architektenvertrag vereinbaren.

3. Einen guten Vorentwurf sichern
Der Vorentwurf ist die grobe Planung des Hauses. Er entscheidet, ob die Vorgaben des Bauherren später tatsächlich verwirklicht werden können. Außerdem werden hier die Weichen für "kostenbewußtes Bauen" gelegt. Der Bauherr sollte nicht an einem guten Vorentwurf sparen und notfalls einen zweiten Architekten mit einem zweiten Vorentwurf gegen angemessene Bezahlung beauftragen.

4. Fertigstellungsfristen im Architektenvertrag festlegen
Je zügiger das Haus erstellt wird, desto mehr Geld spart der Bauherr. Deshalb sollte der Bauherr für jede Stufe der Architektenleistung eine genaue Zeitvorgabe im Vertrag vereinbaren. Bei Fristüberschreitung kann der Bauherr so den Ersatz entstandener Folgekosten, wie z.B. erhöhte Handwerkerrechnungen oder Bereitstellungszinsen, verlangen.

5. Vertragsklauseln zur Baukostenkontrolle aufnehmen
Eine regelmäßige und exakte Kontrolle der Baukosten ist die wesentliche Voraussetzung, den gesteckten Finanzierungsrahmen einhalten zu können. Der Bauherr sollte deshalb ausdrücklich im Architektenvertrag vereinbaren, daß der Architekt nach jedem Bauabschnitt die geschätzten mit den tatsächlichen Kosten vergleicht und bei Kostenüberschreitung Vorschläge zur Gegensteuerung macht.

6. Keine Haftungsausschlüsse akzeptieren
Nach dem Gesetz haftet der Architekt für Planungsmängel. Vertragsklauseln, die die Haftung des Architekten beschränken, sollte der Bauherr daher nicht akzeptieren. Gegen Haftungsrisiken kann sich der Architekt seinerseits leicht versichern.

 

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