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REIHE GRUNDWISSEN IM BAURECHT

BAURECHT

DER BAUVERTRAG


Die Baustelle erfolgreich managen – Risiken vorbeugen

Die Baugenehmigung liegt vor, der Bauvertrag ist abgeschlossen. Nun steht dem Hausbau nichts mehr im Weg. Doch Vorsicht: Besonders auf der Baustelle lauern Fallstricke. Sie können den Bauherren teuer zu stehen kommen.
Die Deutsche Bank Bauspar AG zeigt in fünf Punkten, wie der Bauherr Fehler vermeiden und seinen Hausbau erfolgreich managen kann.

1. Haftungsrisiken ausschließen
Personen, wie beispielsweise Besucher oder Passanten, können durch Tätigkeiten auf der Baustelle verletzt werden. Hier hat der Bauherr ein Haftungsrisiko, das am besten durch eine Bauherren-Haftpflichtversicherung abgesichert wird. Sie sollte Personenschäden von mindestens einer Million DM und Sachschäden von mindestens 300.000 DM pro Schadensfall abdecken.

2. Den Rohbau absichern
Der Rohbau kann beschädigt oder gar zerstört werden. Hier trägt der Bauherr das Risiko eines ruinösen Vermögensverlustes, vor dem eine Bauwesenversicherung Schutz bietet.
Sondertip: Da alle Bauausführenden von der Bauwesenversicherung profitieren, ist es üblich, daß die Kosten dieser Versicherung anteilig umgelegt werden. Dies sollte bei der Ausschreibung erwähnt und anschließend vertraglich geregelt werden.

3. Die Zusammenarbeit mit dem Architekten erfolgreich organisieren
Bauherr und Architekt bilden ein Team. Folgende Grundsätze haben sich dabei bewährt:

  • Für vertragliche Absprachen ist der Bauherr verantwortlich. Zuvor sollte er sich jedoch vom Architekten beraten lassen.

  • Den Bauablauf verantwortet der Architekt.

  • Auch die Baukontrolle ist Sache des Architekten. Der Bauherr kann ihn aber dabei unterstützen.

  • Rechnungen leitet der Bauherr unverzüglich an den Architekten weiter. Erst wenn dieser sie geprüft hat, sollte die Rechnung bezahlt werden.

4. Bautagebuch zur Beweissicherung führen
Mit einem Bautagebuch kann der Bauherr den Stand der Leistungen und Fehlleistungen glaubhaft nachweisen. Bei jeder Besprechung und jedem Baubesuch sollte der Anlaß des Besuchs mit Datum, Ort und den anwesenden Firmen, die Anzahl der Mitarbeiter sowie der Bautenstand schriftlich festgehalten werden.

5. Bauqualität sichern
Für eine hohe Bauqualität sind vor allem drei Maßnahmen entscheidend:

  • Der Architekt sollte vor Beginn der Arbeiten die Handwerker einweisen.

  • Nach jedem Bauabschnitt sollte der Architekt die Arbeiten überprüfen, die Ergebnisse schriftlich festhalten und - falls erforderlich - für Mängelbeseitigung sorgen.

  • Die Endabnahme des Hauses sollte der Architekt und zusätzlich ein unabhängiger Bausachverständiger durchführen.

Die Vorteile: Baumängel werden frühzeitig erkannt und können leichter behoben werden. Außerdem kann der Nachweis einer systematischen Qualitätskontrolle den Wert der Immobilie steigern.

 

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