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REIHE GRUNDWISSEN IM BAURECHT

BAURECHT

DER BAUVERTRAG


Den Bauvertrag richtig abschließen

Nach Erteilung der Baugenehmigung will der Bauherr sein Eigenheim durch einen Bauunternehmer errichten lassen. Hierbei entsteht der größte Teil der Haubaukosten, die richtig vertraglich abgesichert werden sollten.

Um beim Abschluß des Bauvertrages teure Fehler zu vermeiden, rät die Deutsche Bank Bauspar AG folgende Punkte bei den Vertragsverhandlungen zu beachten:

1. Bauvertrag schriftlich abfassen
Bei einem schriftlichen Bauvertrag hat der Bauherr den Vorteil, daß er bei Streitigkeiten seine Rechte leicht nachweisen kann.

2. Qualität und Ausstattung des Eigenheims genau festlegen
In der Baubeschreibung sollten genaue Angaben über die verwendeten Materialien und die Ausstattung der Räume enthalten sein. Formulierungen wie "oder gleichwertige Materialien" sind von Nachteil, weil der Bauunternehmer diese zu seinen Gunsten auslegen kann.

3. Festpreis vereinbaren
Erst durch die Festpreisvereinbarung werden die Baukosten und damit der Finanzierungsbedarf für den Bauherrn klar kalkulierbar. Der Bauherr sollte darauf achten, daß der Vertrag keine Klauseln enthält, die ihn verpflichten, zusätzliche Kosten zu übernehmen.

4. Abschlagszahlungen nur nach Baufortschritt
Erfolgen Abschlagszahlungen nach Baufortschritt, so hat der Bauherr im Konkursfall des Bauunternehmers für sein Geld bereits einen Gegenwert - die Bauleistung - erhalten, und sein Geld ist nicht verloren.
Sondertip: Höhe und Zeitpunkt der Abschlagszahlungen sollten vor Vertragsschluß mit dem Auszahlungszeitpunkt des Baudarlehens abgestimmt werden.

5. Skonto vereinbaren
Überall wird´s gemacht, beim Bauvertrag aber häufig vergessen. Eine Skontovereinbarung führt gerade bei großen Summen wie beim Hausbau zu spürbaren finanziellen Vorteilen.

6. Baufristen und Vertragsstrafeklauseln verbindlich festlegen
Jede Bauverzögerung kostet Geld. Der Bauherr kann sich jedoch vor diesem Risiko schützen, indem er die Baufristen als verbindliche Vertragsfristen sowie Vertragsstrafeklauseln für Fristüberschreitungen vereinbart. Um eine Vertragsstrafeklausel richtig abzufassen, sollte der Rat eines auf Baurecht spezialisierten Anwalts eingeholt werden.

7. 5jährige Verjährungsfrist des BGB festschreiben
Viele Baufehler sind erst lange nach Einzug in das Eigenheim erkennbar. Damit die Gewährleistungsansprüche des Bauherrn nicht verjährt sind, sollte im Bauvertrag die 5jährige Verjährungsfrist des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) und nicht die 2jährige nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) vereinbart sein.

8. Gewährleistungsbürgschaft verlangen
Wenn der Bauunternehmer in Konkurs geht, sind bei Baufehlern die Gewährleistungsansprüche des Bauherrn nutzlos. Dieses Risiko sichert die Gewährleistungsbürgschaft einer Bank ab. Deshalb sollte der Bauunternehmer im Bauvertrag verpflichtet werden, eine entsprechende Bankbürgschaft beizubringen.

 

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