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REIHE GRUNDWISSEN IM BAURECHT

BAURECHT

DAS GRUNDSTÜCK


Den Grundstückskaufvertrag erfolgreich aushandeln

Der erste Schritt zum eigenen Haus ist gemacht: Der Bauherr hat ein passendes Baugrundstück gefunden und sich mit dem Verkäufer über den Verkaufspreis geeinigt. Jetzt heißt es, die Einzelheiten klug zu verhandeln und in einem notariellen Kaufvertrag eindeutig festschreiben zu lassen.

Damit der Käufer eines Grundstücks seine Rechte optimal sichert, rät die Deutsche Bank Bauspar AG dem Käufer, vor allem folgende Punkte bei den Vertragsverhandlungen zu beachten:

1. Den Notar bestimmen
Regelmäßig trägt der Käufer die Kosten des Grundstückskaufvertrages. Deshalb hat der Käufer auch das Recht, den Notar seines Vertrauens zu bestimmen. Diesen Vorteil sollte der Käufer unbedingt nutzen, denn der Notar, den der Käufer ausgesucht hat, wird den ersten Vertragsentwurf nach den Vorstellungen des Käufers anfertigen.

2. Den Vertragsentwurf vor Unterzeichnung prüfen
Der Käufer sollte sich den Vertragsentwurf vor der Vertragsunterzeichnung beim Notar zusenden lassen. Nur so kann der Käufer den Vertragsentwurf in Ruhe überprüfen, bei Verständnisproblemen nachfragen und eventuell Vorschläge zur Verbesserung seiner Position machen.

3. Durch eine Auflassungsvormerkung das Eigentum sichern
In der Zeit zwischen Kaufvertragsabschluß und Eintragung des Käufers als Eigentümer im Grundbuch können Ereignisse eintreten, wie z.B. der Konkurs des Verkäufers oder eine Zwangsvollstreckung, die den Eigentumserwerb des Käufers gefährden. Mit Eintragung einer Auflassungsvormerkung im Grundbuch sichert sich der Käufer gegen diese Risiken zu vergleichsweise geringen Kosten ab: Bei einem Kaufpreis von 200.000 DM entstehen Gerichtskosten von lediglich ca. 300 DM.

4. Den Verkäufer für Altlasten und Erschließungskosten haften lassen
Der Käufer sollte sich vertraglich zusichern lassen, daß dem Verkäufer bezüglich des Grundstücks keine Altlasten bekannt sind. Darüber hinaus sollte der Verkäufer vertraglich bestätigen, daß alle Erschließungskosten, für die der Eigentümer des Grundstücks haftet, bezahlt sind.

5. Den Kaufpreis so spät wie möglich zahlen
Für den Käufer gilt der Grundsatz: Je später die Kaufpreiszahlung, desto höher der wirtschaftliche Vorteil. In jedem Fall muß der Käufer darauf achten, daß der Kaufpreis frühestens nach Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch zu zahlen ist.
Sondertip: Höhe und Zeitpunkt der Kaufpreiszahlungen sollten vor Abschluß des Kaufvertrages mit der Hausbank abgestimmt werden, damit das zugesagte Baudarlehen punktgenau ausgezahlt werden kann.

6. Alle Absprachen vertraglich festschreiben
Mündlich getroffene Absprachen über den Grundstückskauf sind unwirksam. Der Käufer sollte daher abschließend überprüfen, ob alle mündlichen Absprachen mit dem Verkäufer schriftlich in dem Vertrag festgehalten sind.

 

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